Selbstverteidigung ohne sportliches Regelwerk

Combatives:
Das System von Urban Defense

Urban Defense ist ein Combatives-Konzept für realistische Selbstverteidigung. Es verbindet grobmotorische Kampftechniken mit mentaler Vorbereitung, Wahrnehmung und Szenariotraining.

Realistische
Selbstverteidigung

Urban Defense ist weder eine Kampfkunst noch ein Kampfsport, sondern Combatives. Das System eignet sich für Frauen und Männer und basiert auf dem Prinzip der Vereinfachung.

Unser Ziel war es, ein zeitgemäßes, Combatives-orientiertes Selbstschutzsystem zu schaffen, das insbesondere auch Menschen mit weniger physischer Kraft einen schnellen Einstieg ermöglicht. Es richtet sich ebenso an Personen, die beruflich in Gefahrenlagen geraten können und nicht die Möglichkeit haben, regelmäßig über Jahre hinweg zu trainieren.

Der Schwerpunkt liegt auf fundamentalen grobmotorischen Prinzipien. Die Auswahl der Techniken ist auf direkte körperliche Gegenwehr unter Stress ausgerichtet. Mentale Vorbereitung und körperliche Fähigkeiten werden dabei gemeinsam entwickelt.

Schatten zweier gegenüberstehender Personen an einer rauen Betonwand im nächtlichen Seitenlicht

Werde vom Opfer
zum Prädator

Die Philosophie von Urban Defense betont Aggressivität und Entschlossenheit, gepaart mit dem effizienten Einsatz von Kraft und Technik. Ein unvermeidlicher Angriff verlangt körperliche Gegenwehr und die Bereitschaft, sie durchzusetzen.

Wir trainieren den Wechsel von einer Angstverteidigung zu Angriffsaggression. Realistische Szenarien helfen, eine passive Opferhaltung abzubauen und Selbstsicherheit durch mentale und körperliche Kompetenz zu entwickeln.

Unser Ziel ist, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen oder einen Angriff so abzuwehren, dass eine Fluchtmöglichkeit entsteht. „Die wahre Kunst zu kämpfen ist, nicht zu kämpfen“ gehört deshalb ebenso zu unserer Philosophie wie entschlossene Gegenwehr.

  • Grobmotorische Grundlagen

    Einfache, direkte Kampftechniken bilden den körperlichen Kern von Urban Defense. Wir trainieren ihre Anwendung auch bei Angst, Desorientierung und Erschöpfung.

  • Entschlossenheit und Vehemenz

    Die Bereitschaft zum körperlichen Einsatz wird praktisch entwickelt. Schlaghemmung und Zögern werden im Training aufgegriffen.

  • Selbstsicherheit

    Durch realistisches Training lernen die Teilnehmer ihre Möglichkeiten kennen und bauen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten auf.

  • Bezug zur Straße

    Wir simulieren gängige Bedrohungen aus dem Alltag und berücksichtigen räumliche Enge, Überraschung und das Verhalten des Angreifers.

So wie man trainiert,
so wird man auch kämpfen

Um die praktische Anwendbarkeit auf der Straße zu gewährleisten, legen wir besonderen Wert auf Full-Impact-Szenariotraining. Es bereitet auf die Kampf-oder-Flucht-Reaktion und die damit verbundenen Veränderungen bei Angst vor einer Konfrontation vor.

Die Teilnehmer erfahren körperlichen Druck und lernen, mit der eigenen Anspannung umzugehen. Sie trainieren entschlossenes Handeln, körperliche Vehemenz und den Übergang von passiver Abwehr zu aktiver Gegenwehr.

Selbstsicherheit und mentale Stärke werden durch diese praktischen Erfahrungen entwickelt. Die Szenarien orientieren sich an Bedrohungen im Alltag und an den beruflichen Anforderungen der Teilnehmer.

Die Grundlagen unseres Combatives-Ansatzes

Wir haben uns von westlichen Kampfmethoden inspirieren lassen, die bereits in der Ausbildung von Polizei und Militär eingesetzt wurden. Unsere Ansätze beruhen auf den Grundlagen von William E. Fairbairn, Kelly McCann und Lee Morrison.

Hinzu kommen Ronny Schmidts Erfahrungen aus Kampfsport, militärischem Nahkampf und der Ausbildung im Selbstschutz. Daraus entwickelte er Urban Defense als ein System für realistische Selbstverteidigung und die Anwendung unter körperlicher und mentaler Belastung.

Combatives mit
Urban Defense trainieren

Im Personal Training oder in einer Inhouse-Schulung für Ihre Gruppe.

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