Für Rettungskräfte, Firmen & Behörden

Selbstverteidigung –
Inhouse & für BOS

Praxisnahe Schulungen direkt vor Ort – speziell für Rettungskräfte, Behörden und Unternehmen. Realistische Selbstverteidigung und Selbstschutz für den beruflichen Alltag.

Für wenFirmen · Behörden · BOS
DurchführungDeutschlandweit vor Ort
UmfangAb 5 Stunden
PlanungIndividuelles Angebot
Selbstschutz im Beruf

Selbstverteidigung für
Rettungskräfte, Firmen
und Behörden

Beschimpfungen, körperliche Bedrängung und Übergriffe gehören für viele Mitarbeiter mit Kunden- oder Patientenkontakt zum beruflichen Alltag. Eine Situation kann sich abrupt verändern: Aus einem Gespräch wird eine Drohung, aus einer Drohung ein körperlicher Angriff. Urban Defense bereitet Ihre Mitarbeiter auf diese Übergänge und auf entschlossene Gegenwehr vor.

Unser Combatives-Ansatz verbindet Wahrnehmungsschulung mit einfachen, grobmotorischen Selbstverteidigungstechniken. Die Schulung richtet sich an Rettungskräfte, Behördenmitarbeiter und Unternehmen, deren Beschäftigte mit aggressiven oder gewaltbereiten Personen umgehen müssen. Trainiert werden die Situationen, denen Ihre Belegschaft tatsächlich begegnet.

Ein Rettungseinsatz stellt andere Anforderungen als ein Gespräch am Empfang oder ein konfliktbeladener Behördenkontakt. Deshalb beginnen wir mit Ihren Erfahrungen: Wo entstehen Konflikte? Wie treten sie auf? Sind Mitarbeiter allein oder mit Kollegen im Einsatz? Welche räumlichen Bedingungen beeinflussen eine Auseinandersetzung?

Rettungsdienstjacke und Funkgerät an einem geöffneten Einsatzfahrzeug
Warum Combatives?

Direkte Gegenwehr
für den beruflichen Alltag

Urban Defense ist weder Kampfkunst noch Wettkampfsport. Das Training orientiert sich an Übergriffen, bei denen Zeitpunkt, Ablauf und Intensität vom Angreifer bestimmt werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem, was Mitarbeiter in einer solchen Konfrontation körperlich und mental umsetzen können.

  • Realistische Angriffsszenarien

    Wir greifen Bedrohungen aus Ihrem Tätigkeitsbereich auf. Dazu gehören aggressives Auftreten, die wiederholte Unterschreitung von Distanz, körperliche Bedrängung und plötzlich beginnende Angriffe. Wahrnehmung, Verhalten und körperliche Reaktion werden zusammen geübt.

  • Effiziente Vermittlung

    Ein überschaubares Repertoire grobmotorischer Grundlagen bildet den Kern der Schulung. Die Teilnehmer arbeiten an einfachen Verhaltensmustern und direkten Techniken, die sie wiederholt anwenden und unter Belastung trainieren.

  • Einfacher Einstieg

    Hohe Beweglichkeit und langjährige Kampfsporterfahrung sind keine Voraussetzung. Wir berücksichtigen das Alter, die körperlichen Voraussetzungen und die Erfahrung der Teilnehmer. Auch innerhalb einer Belegschaft können die Ausgangsbedingungen sehr unterschiedlich sein.

Inhalte der Inhouse-Schulung

Was Ihre Mitarbeiter
im Selbstschutztraining üben

Die Schwerpunkte ergeben sich aus Ihrem Arbeitsumfeld und dem Teilnehmerprofil. Zur Vorbereitung auf eine körperliche Auseinandersetzung gehören auch das Erkennen einer veränderten Lage, die eigene Position und die Zusammenarbeit mit Kollegen.

Situationsbewusstsein
und Früherkennung

Verändert sich die Körpersprache? Wird eine Person zunehmend aggressiv? Kommt sie trotz eindeutiger Ansprache immer näher? Die Teilnehmer schulen ihre Aufmerksamkeit für verbale und nonverbale Hinweise und lernen, solche Veränderungen im Zusammenhang zu erfassen.

Im Training verbinden wir diese Wahrnehmung mit dem eigenen Verhalten. Dazu gehören der Blick auf die Umgebung, eine klare Ansprache und die Vorbereitung auf eine mögliche Eskalation. Wer im Gespräch vollständig gebunden ist, bemerkt andere Personen oder eine veränderte Position häufig zu spät.

  • Anzeichen von Aggression und zunehmender Bedrängung erkennen
  • Die Umgebung und den verfügbaren Bewegungsraum im Blick behalten
  • Auf verändertes Verhalten reagieren und klare Grenzen setzen

Körperlicher Selbstschutz
und Distanzmanagement

Wenn ein Angreifer körperlich wird, reicht ein Gespräch nicht mehr aus. Die Schulung vermittelt direkte Methoden zur Abwehr physischer Angriffe und zum Umgang mit unmittelbarer Bedrängung. Die Teilnehmer üben die körperliche Umsetzung und die dafür notwendige Entschlossenheit.

Die vorhandene Distanz beeinflusst die Reaktionsmöglichkeiten. Ein Schreibtisch, eine Wand oder ein enger Durchgang verändern eine Auseinandersetzung ebenso wie die Position weiterer Personen. Diese Bedingungen greifen wir im Training auf, statt ausschließlich in einer freien Übungsfläche zu arbeiten.

  • Grobmotorische Grundlagen zur körperlichen Gegenwehr anwenden
  • Distanz, Bewegung und Hindernisse im Arbeitsumfeld berücksichtigen
  • Aus Bedrängung heraus handeln und eine Gefahrenlage verlassen

Kommunikation
in Konfliktsituationen

Klare Worte und ein eindeutiges Auftreten gehören zum Selbstschutz. Die Teilnehmer üben, Grenzen verständlich zu formulieren und Stimme, Körpersprache und Position aufeinander abzustimmen. Dabei berücksichtigen wir ihre berufliche Rolle und die Situationen, mit denen sie regelmäßig konfrontiert werden.

Rollenspiele greifen typische Kunden- und Patientenkontakte auf. Aktives Zuhören kann helfen, den Anlass eines Konflikts zu erfassen; eine klare Ansprache macht deutlich, welches Verhalten nicht akzeptiert wird. Im Szenario wird auch der Übergang geübt, wenn eine Person darauf nicht eingeht und die Bedrängung fortsetzt.

  • Verbale und nonverbale Kommunikation bewusst einsetzen
  • In angespannten Gesprächen verständlich und bestimmt bleiben
  • Gesprächsverhalten mit Wahrnehmung und körperlicher Bereitschaft verbinden

Zusammenarbeit
und Unterstützung im Team

Bei einer Bedrohung müssen Kollegen einander verständigen und unterstützen können. Wir greifen auf, wie Ihr Team zusammenarbeitet, wer eine Situation bemerkt und wie Unterstützung angefordert wird. Vorhandene Notfallpläne und innerbetriebliche Abläufe fließen in die Vorbereitung ein.

Gemeinsame Szenarien machen erfahrbar, wie sich mehrere Personen in einer angespannten Lage verhalten. Die Teilnehmer üben die Kommunikation innerhalb des Teams und die Hilfe für bedrängte Kollegen. Auch der Umgang miteinander nach einem Vorfall gehört zu den Themen, die auf Ihren Bedarf abgestimmt werden können.

  • Bedrohungen im Team erkennen und verständlich kommunizieren
  • Kollegen in einer angespannten Situation unterstützen
  • Gemeinsames Vorgehen mit bestehenden Abläufen verbinden
Realitätsnahes Szenariotraining

Ihr Arbeitsumfeld
gehört zum Training

Wann immer möglich, stellen wir die Szenarien in der typischen Arbeitsumgebung Ihrer Mitarbeiter dar. Die Teilnehmer wenden die Techniken und Verhaltensweisen an einem Ausbilder an und erleben, wie Nähe, räumliche Enge und plötzlich auftretender Druck ihre Reaktion beeinflussen.

Damit verbinden wir die körperliche Arbeit mit der mentalen Vorbereitung auf eine Konfrontation. Angst, Anspannung und die Kampf-oder-Flucht-Reaktion können das gewohnte Verhalten verändern. Im Szenario lernen die Teilnehmer ihre individuellen Reaktionen kennen und arbeiten daran, auch unter Belastung zu handeln.

Dabei werden persönliche Stärken ebenso sichtbar wie Unsicherheiten, Zögern oder Schwierigkeiten mit der körperlichen Gegenwehr. Diese Erfahrungen greifen wir im weiteren Training auf. Selbstvertrauen entsteht durch die praktische Auseinandersetzung mit der Situation und den eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Planung & Durchführung

Inhouse-Schulung
nach Ihrem Bedarf

Jede Schulung wird vorab mit Ihnen abgestimmt. Wir besprechen die Ist-Situation, das Teilnehmerprofil und die räumlichen Anforderungen. Ihre Vorgaben und die Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag bestimmen, welche Inhalte besonders ausführlich trainiert werden.

Inhouse-Schulungen von Urban Defense haben eine Mindestdauer von fünf Stunden. Umfang, Ablauf und Preis richten sich nach der vereinbarten Durchführung. Deshalb veröffentlichen wir keine pauschalen Preise: Sie erhalten ein individuelles Angebot für Ihre Organisation und Ihre Belegschaft.

Die Schulung findet deutschlandweit direkt bei Ihnen vor Ort statt. Für eine Anfrage genügen zunächst der Tätigkeitsbereich, der gewünschte Ort, die ungefähre Teilnehmerzahl und die Situationen, auf die Sie Ihre Mitarbeiter vorbereiten möchten. Die weiteren Einzelheiten besprechen wir persönlich.

Fragen zur Inhouse-Schulung

Sind Kampfsportkenntnisse erforderlich?

Nein. Die Schulung wird an das Teilnehmerprofil angepasst. Auch Mitarbeiter ohne Kampfsporterfahrung können teilnehmen. Körperliche Voraussetzungen und bisherige Erfahrungen besprechen wir bei der Planung.

Welche Räume werden benötigt?

Geeignete Räume und Möglichkeiten für Szenarien in Ihrer Arbeitsumgebung stimmen wir vorab mit Ihnen ab. Die räumlichen Gegebenheiten gehören zur individuellen Vorbereitung.

Kann Messerabwehr ein Schwerpunkt sein?

Ja. Wenn Messerbedrohungen für Ihre Tätigkeit relevant sind, können wir einen entsprechenden Schwerpunkt oder ein ergänzendes Messerabwehrseminar vereinbaren.

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